Reiseführer Südnorwegen

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Meeresprodukte

Hauptsächlich Røye (Forelle, bis 10 Kg) oder Ørret (Forelle, bis 15 Kg), vielleicht sogar selbst gefangen. Im  Meer gehört das Angeln zum Jedermannsrecht) und über offenem Feuer gegrillt oder "geräuchert" - ein unvergessliches "norwegisches" Essen. Wer nicht angelt, der kann sich gerne im Supermarkt (Rema1000 ist hier am preiswertesten) einen eingefrorenen "ørret" kaufen und diesen zu Hause bei einem Freund räuchern lassen. Wenn man den Fisch kurz vor der Abreise aus dem Gefrierfach nimmt, ihn in eine Plastiktüte, darüber einige Lagen Zeitungspapier wickelt und dann das Ganze in die Tasche mit der schmutzigen Wäsche gesteckt, bekommt man den Fisch ohne großen Aufwand gefroren mit nach Haus. Das hält meist 25 Stunden. Die Temperatur hält sich länger, je mehr Fisch man eingewickelt hat. Ich habe auf diese Weise schon 35 Makrelen nach Hamburg transportiert, ohne dass auch nur eine angetaut war. (19 Stunden im Hochsommer)
 

Ferskvann (Süßwasser):
Abbor (Barsch, bis 3.5 Kg, meist aber nicht über 250 g),
Harr
(Äsche, bis 3 Kg),
Sik
(Weissfisch/Maräne, bis 10 Kg),
Lake
(Aalquappe, bis 10 Kg),
Gjedde
(Hecht, bis 25 Kg)
Fersk- og saltvann (Süss- und Salz-/Meerwasser): neben Røye und Ørret auch Ål (Aal, bis 3 Kg) oder Laks (Lachs, bis 36 Kg)
 

Saltvann (Salzwasser/Meer):
Sild (Hering, bis 1 Kg),
Makrell
(Makrele, bis 1.5 Kg),
Rødspette
(Scholle, bis 2 Kg),
Hyse
(Schellfisch, bis 7 Kg),
Sei
(Seelachs, bis 15 Kg) 
Torsk
(Dorsch bis 40 Kg
 

Die Norweger treffen sich gerne mit Freunden zu einem "rekekveld", einem Garnelenabend. Ohne große Umstände werden dabei die Garnelen am Tisch gepult und nur mit Butter und Zitrone auf Weißbrot, Toast oder Knäcke gegessen. Die "norwegische" Tiefsee- oder Kaltwassergarnele (reker) ist in den kühlen, klaren Gewässern des Polarmeeres zu Hause. In Norddeutschland werden sie als Krabben bezeichnet. Wenn ein Norweger von Krabben redet, meint er die bei uns bekannten Krebse (Wollhandkrabben), die hier in Norwegen sehr gern gekocht gegessen werden. Im Sommer sieht man häufig Schilder am Straßenrand: "Krabber 10 Kr". Die Kaltwassergarnele lebt in Tiefen von 50-100 Meter bei Temperaturen zwischen 0° und 8°C. Ist es ihr in den norwegischen Gewässern zu warm, folgt sie den Meeresströmungen bis Spitzbergen und Grönland.  Fanggebiete für die Garnelen sind die norwegische Küste vom Oslofjord bis zur Barents-See sowie die Gewässer um Jan-Mayen. "Seegekochte Garnelen", eine besondere Spezialität, werden schon auf den Schiffen mit sauberem Meerwasser zubereitet. Norwegische Garnelen, deren Fang und Verarbeitung strenger Kontrolle unterliegen, sind eine Delikatesse, die fast keinen weiteren Zusatz mehr benötigt !

Die Speisekammer der norwegischen Natur bietet außer Meeresprodukten noch viel, viieel, viiieeel mehr! Man muss sich nur bedienen
(sofern erlaubt - siehe "Alemannsrett" und Beeren-Einschränkung)

 

 


 

 

 


 

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